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Forumbeiträge

ingenkampkollegen
09. Nov. 2021
In Forum für Unternehmer
Wir veröffentlichen hier Geschichten und Berichte von unseren Kunden - selbstverständlich anonymisiert - um auf Mißstände in der deutschen Bürokratie, Besonderheiten in der deutschen Wirtschaft und auch um auf unglaubliche Geschehnisse hinzuweisen, die Unternehmer (Unternehmerinnen selbstverständlich auch) in Deutschland erleben. Diese Geschichten beruhen auf Erzählungen unserer Kunden. Der Wahrheitsgehalt kann deswegen nicht zu 100% garantiert werden. Wir bitten Sie daher bei Fragen zu den Geschichten, eine Prise Humor, ein bißchen Ironie und ein Quentchen Dichtung zuzulassen. Wir verwenden in diesem Forum die für uns neutrale Form Unternehmer und meinen damit selbstverständlich alle unternehmerisch tätigen Menschen egal welchen Geschlechts. Zur besseren Lesbarkeit verzichten wir aber auf ergänzende Endungen, sind uns aber bewusst, dass auch wirtschaftlich aktive Damen ganz besondere Geschichten erleben, die wir zu verbreiten hoffen.
Willkommen im Forum für Unternehmer content media
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ingenkampkollegen
09. Nov. 2021
In Forum für Unternehmer
Eine eigene Firma gründen Wer seine eigene Firma gründen möchte muss sich auf ein Abenteuer mit Höhen und Tiefen gefasst machen und braucht vor allem eins: Unternehmergeist. Ein hohes Maß an Eigeninitiative und Verantwortung bilden dabei die Grundlage einer erfolgreichen Existenzgründung. Eine klare Strategie und Berater können einem jedoch bei der Gründung eines eigenen Unternehmens behilflich sein. Was ist eigentlich eine „Firma“? Die richtige Rechtsform finden Einen passenden Firmennamen finden Firma gründen ohne Risiko Kapitalbeschaffung Businessplan erstellen Ansprechenden Außenauftritt gestalten Die Firma – Was sich hinter dem Begriff verbirgt Wenn man plant ein Unternehmen zu gründen und von dem Aufbau einer Firma, spricht man umgangssprachlich auch häufig davon, dass man eine „Firma gründen“ möchte. Dies ist rein definitorisch nicht ganz korrekt – und doch soll im Folgenden weiter davon gesprochen werden. Der Begriff Firma bezeichnet nämlich lediglich den Namen, unter dem ein Kaufmann seine Geschäfte betreibt und unter dem die rechtskräftigen Unterschriften für das Unternehmen geleistet werden. Zu beachten ist dabei, dass die meisten Firmen in das Handelsregister eingetragen werden müssen. Die richtige Rechtsform zum Aufbau einer Firma finden Eine eigene Firma gründen – dies stellt Sie, als Gründer, vor viele Aufgaben, die sicherlich zum Teil neu für Sie sind. Generell kommen durch die Gründung eines Unternehmens viele neue Dinge auf Sie zu, mit denen Sie sich erst einmal eingehend beschäftigen müssen. Sicherlich kennen Sie sich bestens in dem Fachgebiet aus, in dem Sie sich künftig beruflich beschäftigen möchten und haben bereits eine erfolgsversprechende Geschäftsidee. Vielleicht fehlt es Ihnen, als Gründer, an der einen oder anderen Stelle noch an Knowhow, doch wer seine Schwächen kennt kann sich leicht Hilfe holen. Vielen Menschen, die eine Firma gründen wollen, fehlt es auf dem Weg in die Selbstständigkeit beispielsweise an dem notwendigen rechtlichen Wissen, welches für den Aufbau einer Firma notwendig ist. Jedoch muss gerade die Wahl der richtigen Rechtsform, die zu jeder Unternehmensgründung dazu gehört, mit viel Sachverstand getroffen werden, wenn Sie eine eigene Firma gründen wollen. Eine zentrale Fragestellung hierbei ist die Haftungsregelung, welche für die Zukunft Ihres Unternehmens, aber auch für Sie als Privatperson, grundlegend ist. Dabei können Sie, bei Bedarf, einen Experten konsultieren – beispielsweise einen Berater der Industrie- und Handelskammer (IHK) oder der Handwerkskammer und Sie können auch immer Ihren Notar oder einen Steuerberater um Unterstützung bitten. Gerade ein guter Steuerberater ist schon vor und während der Gründung ein wichtiger Begleiter. Er kann einem Gründer nicht nur dabei helfen Steuern zu sparen, sondern sorgt auch von der Gründung an für eine makellose Buchführung und erstellt den Jahresabschluss. Zudem kann er Sie bei der Rechtsformwahl besser beraten, weil er schon alle finanziellen Unterlagen von Ihnen vorliegen hat und auch Ihre Unternehmensstruktur kennt. Die Rechtsform Ihrer Firma ist jedoch noch mit vielen anderen rechtlichen und auch steuerlichen Bestimmungen verbunden, die für das Unternehmen gelten. Es gibt verschiedene Arten von Gesellschaften, allen voran Einzelunternehmen, z.B. eingetragener Kaufmann / eingetragene Kauffrau oder Freiberufler Kleingewerbetreibende Personengesellschaft, z.B. Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), offene Handelsgesellschaft (OHG), Unternehmergesellschaft (UG) juristische Personen des Privatrechts, z.B. Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), Aktiengesellschaft (AG) juristische Personen des öffentlichen Rechts Anstalten des öffentlichen Rechts Wenn Sie ein Unternehmen gründen, sind die ersten vier Gruppierungen für Sie, als Gründer, von besonderer Relevanz. Jede Gesellschaftsform unterscheidet sich von der anderen, hinsichtlich Haftung und Besteuerung. Dies kann Sie, als Gründer, in direkter Weise finanziell betreffen und daher muss die Wahl der Rechtsform vor dem Aufbau einer Firma gut überlegt sein. Je nach gewählter Rechtsform und Art der Tätigkeit müssen Sie zusätzlich an die Gewerbeanmeldung denken. Diese ist wichtig, damit Sie direkt nach der Gründung Ihres Unternehmens legal Geschäfte betreiben können. Außerdem kann es sein, dass Sie je nach Art der Tätigkeit, mit der Sie sich selbstständig machen wollen, bestimmte Qualifikationen nachweisen müssen oder gewisse Zulassungen besitzen müssen. Sie können sich bei den verschiedensten Stellen Beratung zum Thema Unternehmensgründung suchen und dort auch wertvolle Tipps für einen erfolgreichen Start als Gründer erhalten; in jedem Fall sollten bereits vor der Unternehmensgründung alle nötigen Fragen beantwortet sein. Einen passenden Namen für Ihre Firma finden Wenn Sie ein Unternehmen gründen möchten, dann sollten sie den Namen Ihrer Firma besonders gut überdenken. Dabei müssen Sie auch rechtliche Vorgaben berücksichtigen, denn nicht jeder Unternehmensname ist für jede Gesellschaftsform erlaubt. Im Firmenname der GbR müssen mindestens die Namen von zwei Gesellschaftern enthalten sein Im Firmenname der OHG muss der Nachname eines Gesellschafters angegeben sein Freiberufler müssen Ihren Nachnamen im Firmenname angeben Kleingewerbetreibende müssen Ihren Vor- und Nachnamen im Firmennamen angeben Bei der Namensgebung ist außerdem noch zu beachten, dass bei manchen Gesellschaften, wie AG, GmbH, GbR, OHG und UG, hinter dem Firmennamen zusätzlich noch die Rechtsform genannt werden muss. Kaufmänner, die im Handelsregister eingetragen sind, müssen Ihren Firmennamen zusätzlich um die Bezeichnung e.K. oder e.Kfr. ergänzen. Wenn Sie eine Firma gründen ist es aber auch wichtig, dass Ihr Name eindeutig und einzigartig ist. Dies ist von Vorteil, damit Sie sich deutlich von anderen Unternehmen abheben. Um das zu erreichen können Sie den Namen, den Sie Ihrer Firma geben möchten, zusätzlich um originelle Phantasieelemente ergänzen. Dabei sollten Sie allerdings beachten, dass sich der Firmenname einfach aussprechen lässt und bestenfalls direkt Aufmerksamkeit erzeugt. Außerdem können Sie im Namen Ihres Unternehmens auch immer angeben, was Ihr Tätigkeitsfeld ist (z.B. Meier Spielhallen GbR). Dabei müssen Sie vorab prüfen, dass Sie bei der Namensgebung keine gewerblichen Schutzrechte verletzen. Im Zuge dessen können auch Sie selbst dafür sorgen, dass der Name Ihrer Firma in Zukunft geschützt ist, indem Sie ihn beispielsweise zusätzlich als Marke eintragen lassen. Bei der Benennung Ihrer Firma sollten Sie aber auch an eine schlagkräftige Vermarktbarkeit des Namens denken. Beim Aufbau einer Firma wäre es bei der Namenswahl beispielsweise von Vorteil, wenn es noch eine freie und passende URL, also eine gute Internetadresse, gibt, die dann bereits vor der Unternehmensgründung reserviert werden kann. Gut wäre es auch, wenn Sie sich direkt, passend zu dem Namen Ihrer Firma, einen entsprechenden Slogan oder Claim ausdenken. Damit können Sie sich noch einmal direkt von Ihren Konkurrenten abheben und ermöglichen zudem Ihren potenziellen Kunden direkt zu erkennen, wofür Ihr Unternehmen steht. Wenn Sie diese Tipps bei der Benennung Ihres Unternehmens berücksichtigen haben Sie schon den ersten Schritt zu einer erfolgreichen Gründung einer eigenen Firma gemeistert. Firma gründen ohne Risiko Sie sollten sich bewusst sein, dass mit der Gründung einer Firma gewisse Risiken einhergehen, sowohl betriebliche als auch private, die vermieden werden sollten. Da dies nicht immer beeinflussbar ist, macht es Sinn sich schnellstmöglich gegen Risiken abzusichern, die Ihre Existenz als Gründer bedrohen könnten. Wichtig dabei ist es zu wissen, dass Sie auch als Selbstständiger, einer Krankenversicherungspflicht unterliegen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen der Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse oder in einer privaten Krankenversicherung. Allerdings besteht für viele Selbstständige keine Rentenversicherungspflicht. Sie müssen sich als Gründer also frühestmöglich eigenverantwortlich um Ihre Altersvorsorge kümmern. Weitere sinnvolle Versicherungen über deren Abschluss Sie nachdenken sollten sind: Krankenzusatzversicherung Die Privathaftpflichtversicherung Berufsunfähigkeitsversicherung Rechtsschutzversicherung Neben den privaten Risiken, die Sie als Gründer eines Unternehmens beim Aufbau einer Firma tragen, sollten Sie selbstverständlich auch zur Absicherung betrieblicher Risiken Versicherungen abschließen. Bei manchen Berufen, wie Rechtsanwalt, Arzt, Architekt oder Steuerberater, ist eine Berufshaftpflichtversicherung bereits gesetzlich vorgeschrieben. Aber auch wenn Sie dieser Berufsgruppe nicht angehören ist es sinnvoll eine Betriebshaftpflichtversicherung abzuschließen, wenn Sie eine Firma gründen. Damit sind auch Schäden, die ein Mitarbeiter verursacht, abgedeckt. Wenn Sie ein eigenes Unternehmen gründen sollten Sie neben der privaten Rechtsschutzversicherung ebenfalls über eine Firmenrechtsschutzversicherung nachdenken, um im Falle eines Rechtsstreits abgesichert zu sein. Kapital zur Unternehmensfinanzierung Ganz gleich, ob Sie als Gründer ein Dienstleistungsunternehmen aufbauen möchten oder Ihren ersten eigenen Tante-Emma-Laden eröffnen – es ist in der Regel mit Kapitaleinsatz verbunden, wenn Sie eine Firma gründen. Am einfachsten ist es natürlich, wenn Sie über genügend eigenes Stammkapital verfügen, um die Finanzierung Ihrer Selbstständigkeit von Anfang an zu sichern. Diesen Idealfall gibt es allerdings eher selten und den meisten Gründern steht nicht genug Geld zur Verfügung, um die Gründung einer Firma alleine zu finanzieren. Bevor Sie allerdings nach Mitteln und Wegen suchen, um an das nötige Geld zu beschaffen, sollten Sie zunächst Ihren Kapitalbedarf berechnen. Dabei sollten sie auch immer genug Geld als Puffer für unvorhergesehene Ereignisse mit einkalkulieren. Zudem müssen Sie damit rechnen, dass Sie in den ersten Monaten nach der Unternehmensgründung Verluste machen und genügend Kapital einplanen, um diese Zeit zu überbrücken. Auch zukünftig geplante Investitionen, die gerade am Anfang einer Gründung häufig anstehen, dürfen Sie bei der Berechnung des Kapitalbedarfs nicht außer Acht lassen. Die Websiteerstellung, das Marketing, der Kauf der Geschäftsausstattung und gegebenenfalls noch anstehende Umbauten müssen in die Berechnung des Kapitalbedarfs mit einfließen. Wenn Sie wissen, wie viel Geld Sie benötigen, geht es nun darum einen Weg zu finden das nötige Geld auch zu bekommen. Es gibt die verschiedensten Mittel zur Förderung von Existenzgründern, die Sie vom Staat oder von Förderbanken erhalten können. Förderkredite können dabei einen guten Weg darstellen, um zumindest eine Teilfinanzierung zu realisieren. Diese Förderkredite haben meistens eine sehr niedrige Verzinsung und sind daher ideal für die Unternehmensgründung. Zusätzlich kann man bereits vor Firmengründung prüfen, ob man einen Gründungszuschuss erhält, welchen man nicht zurückzahlen muss. Ansonsten sind Banken und Finanzierungsberater, die Personen mit denen Sie beim Aufbau einer Firma über eine weitere Fremdfinanzierung sprechen sollten. Diese beraten Sie in der Regel umfassend, sodass Sie Ihre eigene Firma gründen können, ohne zu große Risiken einzugehen. Verbunden mit einer Unternehmensgründung ist zudem meistens, je nach Rechtsform, die Eröffnung eines Geschäftskontos. Als Einzelunternehmen ist ein separates Geschäftskonto zwar beispielsweise nicht zwingend notwendig, dennoch ist es zu empfehlen Privat- und Geschäftskonto zu trennen, wenn Sie ein Unternehmen gründen. Die Trennung der Konten hilft Ihnen dabei, private und berufliche Finanzen auseinander halten zu können, was Ihre Buchführung erleichtern wird.
Wie gründet man ein Unternehmen?  content media
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ingenkampkollegen
09. Nov. 2021
In Forum für Unternehmer
Was ist Franchising? Definition, Vor- und Nachteile + Beispiele Viele bekannte Marken, die uns tagtäglich begegnen, basieren auf dem Prinzip des Franchising bzw. des Franchise. Für Gründungswillige ist dieses Geschäftskonzept eine interessante Option, die viele Vorteile, aber auch manche Einschränkungen mit sich bringt. Erfahren Sie, was man genau unter Franchising versteht, welche Kosten auf einen zukommen und wie Sie den Weg des Franchisenehmers oder Franchisegebers erfolgreich beschreiten. Inhaltsverzeichnis Was ist Franchising? So funktioniert's Vor- und Nachteile Was kostet es? Franchise-Unternehmen finden Franchisenehmer werden Nutzen für Franchisegeber Deutschland: Die größten Systeme Geschichte des Franchising 5 Fragen und Antworten Fazit Was ist Franchising? – Grundlagen und Definition Sie möchten sich selbstständig machen, haben aber keine Geschäftsidee? Dann ist Franchising genau das Richtige für Sie. Erfahren Sie hier das Wichtigste auf einem Blick: Was ist Franchising? Franchising ist eine Kooperation zwischen Franchisegeber und -nehmern auf der Basis der Überlassung von Nutzungsrechten und weiterer umfangreicher Unterstützung. Wie funktioniert Franchising? Der Franchisegeber hat ein am Markt erprobtes Geschäftskonzept entwickelt. Dieses stellt er Franchisenehmern gegen Gebühren für die Gründung eigener Unternehmen zur Verfügung. Was ist der Vorteil? Der größte Vorteil für den Franchisenehmer ist es dabei, dass die Marke bereits bekannt und das Geschäftskonzept erprobt ist. Was kostet Franchising? Neben den Investitionen und Kosten, die für jedes Unternehmen anfallen, müssen Franchisenehmer zusätzlich eine einmalige Einstiegsgebühr und auch laufende Gebühren entrichten. Franchising in Deutschland In Deutschland gibt es knapp 1.000 Franchisesysteme mit insgesamt etwa 128.000 Partnern. Bekannte deutsche Franchisesysteme Beispiele für bekannte deutsche Franchisesysteme sind die Schülerhilfe (seit 1974, ca. 1.000 Standorte) und backWERK (seit 2001, ca. 350 Standorte). Die folgende Darstellung fasst wichtige Fakten zum Franchising in Deutschland zusammen: Franchise: So funktioniert das Konzept Zu einem Franchisesystem gehören ein Franchisegeber und mehrere Franchisenehmer beziehungsweise Franchisepartner. Am Anfang steht immer die Geschäftsidee des Franchisegebers. Er setzt diese mit einem eigenen Unternehmen um und entwickelt sie so weiter, dass sie sich vervielfältigen lässt. Das bedeutet, dass das Unternehmensmodell auch an anderen Standorten realisierbar ist. Dafür ist es notwendig, eine Marke zu etablieren und einheitliche Grundsätze und Strategien zu erarbeiten. Gegen Entgelt vergibt der Franchisegeber Nutzungsrechte an der Idee und Marke an die Franchisenehmer, welche auf dieser Basis ihr eigenes Unternehmen aufbauen. Zusätzlich werden im Franchisevertrag noch weitere Rechte und Pflichten für beide Seiten vereinbart. So müssen die Franchisepartner bestimmte Grundsätze einhalten, um die Eigenschaften der Marke zu erhalten. Neben den Nutzungsrechten erhalten die Franchisenehmer vom Franchisegeber weitergehende Unterstützung. Dazu gehört in jedem Fall das Franchise-Handbuch, eine Bedienungsanleitung zum Aufbau des eigenen Unternehmens. Typische Leistungen sind z. B. Schulungen, regelmäßige Betreuung und zentrale Werbung. Art und Umfang der Hilfen sind jedoch bei jedem Franchisesystem anders geregelt. Das folgende Video fasst alle wichtigen Fakten zum Konzept zusammen: Vorteile und Nachteile für Franchisenehmer Sie können sich vorstellen, als Franchisepartner zu gründen? Dann ist es wichtig, die Vor- und Nachteile einer Franchise-Gründung gegeneinander abzuwägen. Als Franchisenehmer profitieren Sie vor allem von folgenden Faktoren: Sie starten in der Regel mit einer bekannten Marke, die von den Kunden bereits akzeptiert wird. Das Geschäftsmodell ist erprobt, was die Unsicherheiten einer Existenzgründung reduziert. Vermitteltes Know-how (Handbuch, Schulungen) ermöglicht eine schnelle und relativ risikoarme Gründung. Durch die fortlaufende Betreuung lassen sich Risiken und Optimierungspotenziale besser erkennen. Je nach System profitieren die Franchisepartner von zentralen Werbeaktionen oder günstigen Bezugsmöglichkeiten für Waren. In vielen Systemen wird den Franchisenehmern Gebietsschutz gewährt, was das eigene Franchisemodell angeht. Die Kreditwürdigkeit von Franchise-Gründern wird von vielen Banken aufgrund des geringeren Risikos höher eingestuft, was bessere Kreditchancen und günstigere Konditionen zur Folge hat. Den Vorteilen stehen natürlich auch einige Nachteile gegenüber. Überprüfen Sie, inwiefern das für Sie tragbar oder problematisch ist und achten Sie dabei vor allem auf folgende Punkte: Neben den für jede sonstige Existenzgründung ebenfalls notwendigen Anfangsinvestitionen ist bei den meisten Franchisesystemen eine einmalige Eintrittsgebühr fällig, die relativ hoch sein kann. Für die Nutzungsrechte und das vom Franchisegeber gebotene Leistungspaket fallen laufende Gebühren an, die den eigenen Gewinn mindern. Aufgrund der Vorgaben und Kontrollrechte des Franchisegebers ist die unternehmerische Freiheit eingeschränkt. Fehler des Franchisegebers oder anderer Partner können der Marke und damit auch dem eigenen Unternehmen schaden. Überlegen Sie sich also, was Ihnen bei Ihrer Selbstständigkeit besonders wichtig ist. Das erleichtert die Entscheidung für oder gegen einen Start als Franchisenehmer. Die Franchisegebühren: Was kostet Franchising? Anhand der im Folgenden genannten Werte können Sie überprüfen, ob sich ein Franchisesystem aus finanzieller Sicht für Sie eignet. Um Franchisegebühren handelt es sich dabei nur bei den ersten drei Positionen: Eintrittsgebühr: Das zahlen Sie beim Start einmalig an den Franchisegeber, für die Überlassung der Nutzungsrechte und die besondere Unterstützung während der Gründungsphase (ca. 2.000 € – 100.000 €). Laufende Gebühren: Diese fallen monatlich an. Sie werden meist, aber nicht immer, anteilig vom Umsatz berechnet (ca. 3 – 15 % vom Umsatz). Werbegebühren: Das sind ebenfalls laufende Gebühren, die der Franchisegeber jedoch zweckgebunden für das zentrale Marketing einsetzen muss (ca. 1 – 3 % vom Umsatz). Gesamtinvestitionskosten: Wie bei jeder anderen Existenzgründung auch, sind beim Start in das Franchising Investitionen erforderlich (ca. 20.000 € – 1 Mio. €). Achten Sie beim Vergleich der Angaben darauf, ob die Eintrittsgebühr hier mit enthalten ist. Notwendiges Eigenkapital: Diese eigenen Mittel müssen vorhanden sein, um das für die Investitionen häufig notwendige Fremdkapital von der Bank ausleihen zu können (ca. 15 % – 25 % der Gesamtinvestitionen). Ihr Vorhaben, als Franchisenehmer zu gründen, muss übrigens nicht an den fehlenden finanziellen Mitteln scheitern. Es gibt auch Systeme, bei denen der Start mit nur wenig oder sogar Franchise ohne Eigenkapital möglich ist. Auch können Sie als Gründer gegebenenfalls Fördermittel oder ein Existenzgründerdarlehen erhalten, zum Beispiel einen günstigen Kfw-Kredit oder den Gründungszuschuss der Bundesagentur für Arbeit. So finden Sie das passende Franchise-Unternehmen Sie haben den Entschluss gefasst, als Franchisenehmer zu gründen? Dann gilt es nun im nächsten Schritt das System zu finden, das perfekt zu Ihnen passt. Bedenken Sie bei dieser Entscheidung im Wesentlichen vier Faktoren: Ihre eigenen Interessen, denn Begeisterung ist eine Grundvoraussetzung für den Erfolg Die geforderten Fähigkeiten, wobei sich viele Systeme auch für Quereinsteiger eignen. Ihre finanziellen Möglichkeiten Falls Sie regional gebunden sind: mögliche neue Standorte der bevorzugten Franchisesysteme Eine erste Orientierung kann Ihnen ein Portal zum Thema Franchising und Existenzgründung, wo Sie die wichtigsten Informationen über viele in Deutschland aktive Franchisesysteme abrufen können. In 7 Schritten Franchisenehmer werden Im Wesentlichen müssen Sie auf Ihrem Weg zum Franchisenehmer 7 Schritte befolgen. Gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Prüfen Sie, ob Sie die Voraussetzungen als Franchisenehmer erfüllen. 2. Informieren Sie sich gründlich über geeignete Franchisesysteme und nehmen Sie einige in die engere Auswahl. 3. Nehmen Sie Kontakt auf und bewerten Sie Ihre Auswahl auch anhand Ihres persönlichen Eindrucks. 4. Wenn Sie sich für ein System entschieden haben, planen Sie gründlich die Finanzierung. 5. Prüfen Sie den Franchisevertrag, am besten mit anwaltlicher Unterstützung. 6. Gründen Sie Ihr Unternehmen inklusive aller erforderlichen Formalitäten und Anmeldungen. 7. Nun können Sie Mitarbeiter einstellen und Ihr Geschäft eröffnen. Lesen Sie mehr zum Thema „Franchisenehmer werden“. Was ist beim Franchising der Nutzen für den Franchisegeber? Ein eigenes System aufzubauen und damit zum Franchisegeber zu werden, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Lohnenswert ist sie vor allem deshalb, weil Sie Ihre Marke auf diese Weise sehr schnell bekannt machen und viele Kunden erreichen können. Sie verdienen an den Gebühren, also indirekt an den Umsätzen Ihrer Franchisenehmer. Zwar verzichten Sie im Vergleich zu Filialgründungen auf einen Teil des Gewinnpotenzials. Dafür müssen Sie aber auch deutlich weniger Kapital investieren, da die Franchisenehmer ihre eigenen Mittel einbringen. Deshalb ist auch Ihr eigenes unternehmerisches Risiko geringer. Als Franchisegeber zu agieren, zählt zu den wichtigsten Vertriebs- und Wachstumsstrategien. Wenn Sie ein eigenes Franchisesystem gründen möchten, sollten Sie idealerweise bereits Erfahrungen als Unternehmer gesammelt haben. Das Wichtigste ist jedoch eine Geschäftsidee, die wettbewerbsfähig ist und ein Alleistellungsmerkmal bietet. Diese sollte sich auf der Basis einheitlicher Standards durch Franchisenehmer problemlos umsetzen lassen. Bis zum Start als Franchisegeber ist jedoch viel Vorarbeit erforderlich. Dazu gehört unter anderem, dass Sie selbst ein bis zwei erfolgreiche Pilotbetriebe betreiben, Handbuch und Schulungskonzept entwickeln, den Franchisevertrag erarbeiten und sich mit der Standortplanung beschäftigen. Franchising in Deutschland und die größten Systeme Der Deutsche Franchiseverband führt regelmäßig Untersuchungen zum Thema Franchising durch. Für 2018 ermittelte er folgende interessante Zahlen: In Deutschland waren insgesamt 993 Franchisesysteme aktiv. 40% der Franchisebetriebe gehörten zur Dienstleistungsbranche, 24 widmeten sich der Gastronomie oder Freizeit, 24 % waren Handelsbetriebe und 12 % ließen sich der Branche Handwerk und Bau zuordnen. 128.009 Franchisepartner führten insgesamt 167.961 Betriebe. In diesen Franchisebetrieben arbeiteten 715.362 Angestellte. Die Franchisewirtschaft in Deutschland erzielte 122,8 Mrd. € Umsatz. Die folgende Grafik stellt die Branchenverteilung 2018 im Franchising dar: Viele Franchisesysteme sind nicht nur in Deutschland, sondern weltweit in unterschiedlichen Ländern aktiv. Die am meisten verbreiteten Geschäftskonzepte haben ihren Ursprung größtenteils in den USA. Dabei stehen die Fastfood-Ketten Subway, McDonald’s, KFC und Burger King an den ersten Stellen. Die Geschichte des Franchising Der Begriff „Franchise“ hat seinen Ursprung im Französischen. Im Mittelalter bezeichnete er die Befreiung bestimmter Untertanen von Abgaben und Vasallendiensten. Daraus entstand später das Recht, auf dem Boden der Feudalherren Märkte abzuhalten. Im 17. und 18. Jahrhundert beschrieb der Begriff besondere Rechte, welche die Herstellung oder den Handel mit bestimmten Erzeugnissen betrafen. Das erste Lizenzsystem für selbstständige Händler entstand 1860 in den USA. Die Singer Sewing Machine Company erteilte Exklusivrechte für den Vertrieb ihrer Nähmaschinen. Diesem Prinzip schlossen sich weitere Unternehmen wie Coca-Cola oder Snap-on Tools an. Vom ersten richtigen Franchisesystem kann man bei McDonald’s sprechen. Dieses startete 1955, was den Erfolg des Franchising in den USA nach sich zog. In Europa und Deutschland setzte sich das Franchising erst im Laufe der 70er Jahre durch, zunächst in den Branchen Einzelhandel und Gastronomie. Heute sind in Deutschland knapp 1.000 Franchisesysteme aktiv. 5 Fragen und Antworten rund um Franchise Sie haben noch Fragen zum Franchising? Die folgenden Antworten liefern einige interessante Fakten. 1. Eignet sich Franchising für jeder? Für den Erfolg eines eigenen Franchise-Unternehmens sollten bestimmte persönliche Voraussetzungen gegeben sein. Auch wenn der Franchisegeber viele Hilfen bietet, so ist man doch selbstständiger Unternehmer, der Verantwortung übernimmt und auch ein unternehmerisches Risiko trägt. Hohes Engagement ist daher ebenso erforderlich wie fachliches und betriebswirtschaftliches Wissen und die notwendigen finanziellen Mittel. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Selbstständigkeit ist ein Franchisepartner jedoch nicht ganz frei in seinen unternehmerischen Entscheidungen, da bestimmte Vorgaben eingehalten werden müssen. Das darf für den Gründer kein Problem sein. 2. Wie viel kann man als Franchisepartner verdienen? Das hängt hauptsächlich von der Art und Größe des Unternehmens ab. Im Durchschnitt erzielen Franchisenehmer in Deutschland nach ungefähr drei Jahren etwa zwischen 40.000 € und 120.000 € Jahresgewinn. Rechnen Sie im ersten Jahr mit einem Verlust. 3. Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten für Franchisenehmer und Franchisegeber? Diese regelt der Franchisevertrag, den beide Parteien abschließen. Darin sind unter anderem die Rechte und Pflichten der Vertragspartner, das Vertragsgebiet, die Vertragsdauer und Kündigungsmöglichkeiten geregelt. Auch muss der Vertrag auf das Handbuch verweisen, welches das notwendige Wissen für den Betrieb eines eigenen Franchise-Unternehmens enthält. 4. Wie erkenne ich ein seriöses Franchisesystem? Wenn das System Vollmitglied im Deutschen Franchiseverband ist, können Sie von seiner Seriosität ausgehen. Denn dann unterzieht es sich alle drei Jahre einem Systemcheck zur Qualitätssicherung. Da die Mitgliedschaft freiwillig ist, bedeutet das aber nicht, dass Sie alle anderen Systeme meiden sollten. Um einen Franchisegeber zu prüfen, informieren Sie sich gründlich auf seiner Website und recherchieren Sie auch nach Erfahrungen. Ist das System bereits seit vielen Jahren erfolgreich, können Sie von einer soliden Basis ausgehen. Suchen Sie bei Interesse auf jeden Fall auch das persönliche Gespräch. Bei guten Franchisesystemen erhalten Sie bereits vor der Vertragsunterzeichnung umfassende Informationen und können gegebenenfalls auch in einer Filiale hinter die Kulissen schauen. 5. Kann ich auch ein bestehendes Franchise-Unternehmen übernehmen? Das kommt immer auf die individuellen Vereinbarungen in den Franchiseverträgen an, ist aber in vielen Fällen möglich. Es kann sich lohnen, beim Franchisegeber gezielt nachzufragen. Denn wenn ein Franchisepartner sein etabliertes Geschäft zum Beispiel aus Altersgründen aufgeben möchte, ist auch der Franchisegeber an einer Weiterführung interessiert. Fazit: Franchising ist ideal für Gründer ohne Geschäftsidee Sie möchten ein eigenes Unternehmen gründen, haben aber keine passende Idee oder wissen nicht, wie Sie Ihr Vorhaben angehen sollen? Dann ist Franchising die perfekte Lösung. Mit fast 1.000 in Deutschland aktiven Franchisesystemen stehen Ihnen Möglichkeiten in vielen Branchen offen. Wählen Sie Ihren Franchisegeber sorgfältig aus und prüfen Sie, ob alles passt.
Welches Franchising-System ist für mich geeignet? content media
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ingenkampkollegen
09. Nov. 2021
In Forum für Unternehmer
Das Arbeitszimmer: Wie können Sie es stilvoll einrichten? von Christian - 27 Aug, 2021 Wenn Sie im Homeoffice arbeiten oder selbstständig tätig sind, ist das Arbeitszimmer der wichtigste Raum des Hauses, denn es ist Ihr Arbeitsplatz. Sie verbringen viele Stunden des Tages am Schreibtisch und setzen Ihre kreativen Ideen mithilfe des Computers um oder halten sie fest. Dem Thema Arbeitszimmer einrichten sollten Sie deshalb viel Aufmerksamkeiten widmen, denn wie Sie Ihren Arbeitsplatz gestalten, hat großen Einfluss darauf, wie Sie arbeiten. Eine harmonische, stilvolle Atmosphäre inspiriert zu neuen Ideen, während ein lieblos eingerichteter Raum eher kontraproduktiv wirkt. Wenn Sie Ihr Arbeitszimmer einrichten, haben Sie gegenüber einem Büro in einer Firma einen großen Vorteil: Sie können in Ihrem Arbeitszimmer oder Home Office Ihren eigenen Geschmack verwirklichen und müssen nicht mit Anderen Kompromisse eingehen, so wie im Büro. Die folgenden Tipps sollen Ihnen helfen, wenn Sie das Arbeitszimmer einrichten. Die Einrichtung Auch wenn ein privates Arbeitszimmer etwas anderes ist als ein öffentliches Büro, handelt es sich trotzdem um einen Arbeitsplatz, für den eine bestimmte Grundausstattung benötigt wird. Zur grundlegenden Einrichtung gehören: Schreibtisch Bürostuhl Aktenschränke Beleuchtung Accessoires In den folgenden Tipps erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihr Homeoffice bzw. Ihren Arbeitsplatz stilvoll und praktisch zugleich gestalten und Ihre Ideen realisieren können. Der Schreibtisch Unbestritten ist der Schreibtisch die wichtigste Einrichtung im Büro. Er ist der eigentliche Arbeitsplatz, wo die Ideen entstehen und umgesetzt werden. Zu den wichtigsten Tipps gehört, den Schreibtisch dort zu platzieren, wo er möglichst viel Licht, am besten Tageslicht, bekommt. Bei Tageslicht können Sie am besten arbeiten. Achten Sie darauf, dass der Schreibtisch in seiner Größe dem Raum angemessen ist. Weder ein wuchtiger Schreibtisch in einem kleinen Raum noch ein winziger Schreibtisch in einem großen Arbeitszimmer wirken geschmackvoll. Welchen Stil Sie wählen, ist ihrem Geschmack überlassen, achten Sie aber beim Einrichten darauf, dass der Schreibtisch zum Ambiente des Raums passt. Aus praktischer Sicht sollte der Schreibtisch genügend Platz zum Arbeiten und Stauraum bieten. Der Bürostuhl Wenn Sie Ihr Arbeitszimmer einrichten, ist der Bürostuhl ebenso wichtig wie der Schreibtisch. Ein guter Bürostuhl sollte ergonomisch geformt und verstellbar sein, sodass Sie ihn individuell einrichten können. Ist der Bürostuhl ungeeignet, kann er chronische Rückenschmerzen verursachen. Als Bürostuhl beliebt sind Chefsessel mit verstellbarer Rückenlehne und Armstützen. Sie sind bequem, ergonomisch geformt und machen einen repräsentativen Eindruck auf Besucher. Apropos Besucher: Wenn Sie in Ihrem Home Office ab und an Besucher empfangen, sollte für diese ebenfalls ein Bürostuhl bereitstehen. Aktenschränke Ob im Büro oder im Homeoffice, Aktenschränke sind unverzichtbar, wenn Sie das Arbeitszimmer einrichten. In einem Office kann es nie genug Stauraum geben. Aktenschränke helfen dabei, Ordnung am Arbeitsplatz zu halten und den vorhandenen Raum effizienter zu nutzen. Unsere Tipps zum Einrichten von Arbeitszimmer oder Homeoffice: Wählen Sie verschließbare Aktenschränke anstelle offener Regale. Dadurch herrscht mehr Ordnung und Dokumente und wichtige Unterlagen sind vor Staub geschützt. Für den Arbeitsplatz im Home Office eignen sich am besten Aktenschränke mit flacher Oberseite. In vielen Büros ist Platz Mangelware. Flache Aktenschränke bieten wertvollen Stellplatz für den Drucker, die Kaffeemaschine, ein Radio oder Grünpflanzen. Die Beleuchtung Licht und ausreichende Beleuchtung ist ein wichtigerer Faktor beim Einrichten des Home Office oder Arbeitszimmers. Licht und seine künstliche Form, die Beleuchtung, erfüllt 2 Funktionen: Zum einen ist es unverzichtbar zum Arbeiten. Zum anderen ist es wichtig für das Ambiente. Mit der richtigen Beleuchtung können Akzente gesetzt und bestimmte Objekte betont werden. Die Beleuchtung wirkt sich auch auf die Stimmung aus. Grelles, weißes Licht wirkt kalt und unpersönlich, Glühlampen dagegen gemütlich. Für den Arbeitsplatz bzw. das Büro eignet sich eine warme bis neutrale Beleuchtung. Am besten ist natürlich Tageslicht, weil die Augen daran angepasst sind. Zu den besten Tipps beim Einrichten des Office gehört daher, den Schreibtisch so zu platzieren, dass er genug Tageslicht bekommt. Idealerweise sollte das Tageslicht von hinten kommen, damit es Sie beim Arbeiten nicht blendet. Vergessen Sie nicht, durch Jalousien oder Vorhänge für eine Möglichkeit zum Verdunkeln zu sorgen, falls Sie Ihre Ideen Zuschauern in einer Präsentation zeigen möchten oder es im Sommer einfach zu heiß wird. Die künstliche Beleuchtung im Büro kommt zum Einsatz, wenn das Tageslicht nicht mehr ausreicht. Sie besteht aus einer Grundbeleuchtung in Form von Deckenleuchten. Sie sorgen für eine allgemeine Ausleuchtung des Arbeitszimmers bzw. Homeoffice. Das Licht sollte weder zu grell noch zu weich sein. Zum Einrichten eignen sich Lampen, die zum Stil des Raums passen. Einfache LED-Röhren an der Decke montiert wirken kalt und unpersönlich. Ein Kandelaber oder Kronleuchter wirkt dagegen im Homeoffice fehl am Platz. Das Licht der Grundbeleuchtung wird durch Leuchten ergänzt, die gezielt bestimmte Bereiche ausleuchten. Dazu gehören Schreibtischlampen für den Arbeitsplatz und Stehlampen für die Sitzgruppe. Mit Spotlights können Sie bestimmte Objekte wie Vasen, Skulpturen, Bilder oder Bücher hervorheben. Die Accessoires Wenn Sie Ihr Arbeitszimmer einrichten, dürfen Sie die Accessoires auf keinen Fall vergessen. Es sind diese scheinbar kleinen Dinge, die dem Raum sein Ambiente verleihen und Ihren Stil zum Ausdruck bringen. Zu den Accessoires gehören unter anderem: Bilder Fotos Skulpturen Vasen Wandschmuck Grünpflanzen Welche Accessoires Sie auswählen, ist Ihrem Geschmack überlassen. Als Gentleman sollten Sie aber darauf achten, dass die Accessoires zum Raum passen. Ein riesiges Ölgemälde wirkt in einem Homeoffice deplatziert, während ein kleiner Kaktus auf einem großen Schreibtisch einen verlorenen Eindruck macht. Ein Gentleman zeigt sich unter anderem auch daran, dass er Gespür für den richtigen Stil hat. Wenn Sie in Ihrem Arbeitszimmer als Selbstständiger arbeiten und Besucher empfangen, gehört es beim Einrichten zu den guten Ideen, Zertifikate, Nachweise von Kursen oder ähnliche Urkunden als Accessoires an die Wand zu hängen. Sie betonen Ihre Seriosität und Professionalität. Bei der Auswahl der Accessoires gilt: Weniger ist mehr. Vermeiden Sie es zum Beispiel, die Wände im Homeoffice dicht an dicht mit Gemälden, Fotos oder Postern zu bedecken. Das wirkt unseriös und lenkt vom Arbeiten ab. Platzieren Sie dagegen ein schönes Gemälde, ein Foto oder ein Poster an der Wand und richten Sie ein Spotlight darauf, erzielen Sie einen viel größeren Effekt. Dasselbe gilt beim Einrichten für Grünpflanzen. Ein paar davon, weder zu groß noch zu klein, verbessern die Luft im Raum und sorgen für ein freundliches Ambiente. Zu viele Pflanzen lassen dagegen den Eindruck eines Gewächshauses entstehen. Farbe & Wandgestaltung Zum Einrichten des Homeoffice oder Arbeitszimmers sind helle Farben am besten geeignet. Sie regen Ideen an, fördern die Kreativität und verbreiten eine freundliche Atmosphäre. Vermeiden Sie aber die heutzutage leider weit verbreiteten weißen Wände. Für das Arbeitszimmer eignen sich eher Farben in sanften Pastelltönen. Helles Gelb wirkt sonnig, zartes Blau strahlt Kühle und Frische aus und ein helles Grün beruhigt. Tapete (außer Raufasertapete) sind dagegen zumindest am Arbeitsplatz oder im Homeoffice nicht mehr modern. Die Muster lenken von der sachlichen Atmosphäre im Büro ab. Worauf sollte ein Gentleman achten? 5 Tipps Durch Ihre Ideen beim Einrichten des Home Office zeigen Sie, dass Sie ein echter Gentleman sind. Einige Tipps sind überraschend einfach. Ordnung & Sauberkeit Ein Gentleman gibt sich auf den ersten Blick an seiner Liebe zu Ordnung und Sauberkeit zu erkennen. Das zieht sich durch alle Lebensbereiche und spiegelt sich auch im Arbeitszimmer wider. Halten Sie Ordnung auf dem Schreibtisch, lassen Sie keine Papiere herumliegen und räumen Sie alle Dinge weg, die nicht benötigt werden. Pflegen Sie die Grünpflanzen, wischen Staub und reinigen den Fußboden. Ordnung im Büro erleichtert das Arbeiten und macht einen guten Eindruck auf Besucher. Geschmack Wenn Sie Ihr Arbeitszimmer einrichten, geben Sie sich als Gentleman an Ihrem guten Geschmack zu erkennen. Stimmen Sie die Einrichtung aufeinander ab, um eine harmonische Atmosphäre zu schaffen. Achten Sie darauf, die Stücke nicht als ein Sammelsurium diverser Gegenstände oder wie ein Antiquitätengeschäft erscheinen zu lassen. Accessoires Ein Gentleman setzt bei der Gestaltung seines Arbeitszimmers Accessoires sparsam ein. Wenige Stücke richtig in Szene gesetzt, wirken besser als wenn alles zugestellt oder zugehängt ist. Kitsch hat im Arbeitszimmer eines Gentlemans nicht zu suchen. Reproduktionen bekannter Gemälde oder Kunstwerke eignen sich dagegen gut als Accessoires für Ihr Büro. Glanz & Gold Falls Sie wohlhabend sein sollten, stellt ein echter Gentleman sein Vermögen nicht zur Schau. Nicht nur, dass es leichtsinnig ist, auf Besucher kann es abstoßend wirken. Verzichten Sie am besten darauf, Prunkstücke auszustellen oder Besucher auf ihren Wert hinzuweisen. Verhalten Ein Gentleman besticht durch sein vorbildliches Verhalten. In Bezug auf die Arbeit bedeutet es, sorgfältig, sauber und fristgerecht zu arbeiten. Seien Sie höflich zu Kunden und bleiben Sie sachlich, auch wenn es zu hitzigen Diskussionen kommt. Seien Sie pünktlich. Wenn Sie einen Termin nicht einhalten können, sagen Sie rechtzeitig Bescheid. Warum ein sorgfältig eingerichtetes Arbeitszimmer wichtig ist Ein stilvolles Arbeitszimmer nützt Ihnen, weil dadurch das Arbeiten leichter von der Hand geht. Wenn Ordnung herrscht, verschwinden keine Unterlagen und Sie verschwenden keine Zeit bei Ihrer Suche. Es herrscht eine helle, freundliche Atmosphäre. Dadurch macht die Arbeit viel mehr Spaß. In derselben Zeit erledigen Sie viel mehr als in einem Büro, in dem Chaos herrscht. Noch wichtiger ist ein sorgfältig eingerichtetes Arbeitszimmer, wenn Sie darin Geschäftskunden empfangen. Ihr Office stellt neben Ihrem Auftreten und einem stilvollen Kleidungsstil Ihre Visitenkarte dar. An seiner Ordnung und seinem Stil beurteilen Ihre Besucher Ihre Professionalität. Der erste Eindruck, der beim Betreten Ihres Büros entsteht, prägt sich ein und kann darüber entscheiden, ob Sie einen lukrativen Auftrag erhalten oder nicht. Gerne bieten wir Ihnen auch hilfreiche Tipps zu einem angemessenen Auftreten und Kleidungsstil. Ein stilvolles Arbeitszimmer - nicht nur eine Frage des Geschmacks Ein Gentleman zeigt sich als solcher in allen Bereichen des Lebens. Das schließt auch das Arbeitszimmer mit ein. Bei seiner Einrichtung können Sie Ihren guten Geschmack beweisen. Davon profitieren Sie selbst. In einer geschmackvollen, freundlichen Atmosphäre macht das Arbeiten Spaß und geht leichter von der Hand. Falls Sie beim Arbeitszimmer einrichten sich nicht sicher sind, können Sie sich in Magazinen oder Onlineshops Ideen holen oder sich von Experten für Stil und guten Geschmack beraten lassen.
So verbessern Sie Ihren (privaten) Arbeitsraum content media
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